Biodiversitätsfördernde Grünflächen
Der Kommunale Immobilien Service (KIS), Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Potsdam, hat seine Grundstandards für die Planung von Außenanlagen sowie seine Vorgaben zur Grünflächenpflege ergänzt. Dabei geht es um biodiversitätsfördernde und klimaangepasste Freianlagenplanung und Pflege.
Bei der Neu- und Umgestaltung von Außenanlagen soll durch intensivere Begrünung, durch die Integration vielfältiger naturnaher Strukturelemente, durch die Wahl klimaangepasster einheimischer Pflanzengemeinschaften und durch gezielte Artenschutzmaßnahmen mehr Naturerleben ermöglicht und die Aufenthaltsqualität verbessert werden. Als Arbeitshilfe stellt der KIS neben den Anforderungen der Grundstandards Außenanlagen u.a. eine Nachhaltigkeitscheckliste für die Planenden, ein Tool zum Nachweis des Biotopflächenfaktors sowie Positivlisten für die Auswahl der Bepflanzungen (erstellt durch das Büro Daucum) zur Verfügung.
Zudem stellt der KIS mit der Neubeauftragung ab Frühjahr 2026 die Grünflächenpflege biodiversitätsfördernd um und möchte damit auch den Pflegeaufwand reduzieren. In geeigneten Teilflächen soll eine extensive Pflege durchgeführt werden. Das heißt, u.a. dass ungenutzte Randflächen sowie Saumflächen vor Hecken und Gehölzen nur zweimal im Jahr gemäht werden, Stauden und Gräser über Winter teilweise stehen bleiben und auch Laub unter Gehölzen belassen wird.